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Mutter und Kind Turnen

Video-Clip-Dancing

Schwimmen

Altenwalder Wasserspritzer

Medaillenregen am Samstag
TSV Altenwalde e.V. von 1906 beim Kreissportfest 2009
Am späten Vormittag des 20. Juni 2009 startete eine lange Fahrzeugkolonne an der Altenwalder Schwimmhalle. Ihr Ziel war der Schwimmwettkampf des diesjährigen Kreissportfestes in Lamstedt.
30 aktive Teilnehmer der Schwimmabteilung des TSV Altenwalde maßen sich in den Disziplinen 50 m Brust, 50 m Freistil und Kopfweitsprung mit zahlreichen Konkurrenten aus der Region. Unterstützung bekamen sie von Eltern und Geschwistern, so dass die Schwimmhalle vom lauten Anfeuern widerhallte.

Jupp Kaluza (2003, m.) startete als jüngster Teilnehmer und meisterte alle drei Disziplinen sehr sicher. Für Hannah Thiele (1999, w.) und Philip Scherping (2000, m.) war es der erste Wettkampf überhaupt, doch trotz großer Aufregung konnten sie sich den elften und den fünften Platz erkämpfen. Hendrik Sudmann (2001, m.), Linda Sudmann (1999, w.) und Marie Golle (2000, w.) erwarben jeweils den ersten Platz. Aber nicht nur der Nachwuchs zeigte tolle Leistungen, sondern auch die „alten Hasen“ des Trainerteams bewiesen, dass das Wasser noch immer ihr Element ist. So warteten beim Kopfweitsprung alle gespannt auf Volker Ziegert (1960, m.) und jubelten, als er mehr als 17 m schaffte - leider war das Schwimmbecken hier zu Ende. Jennifer Sprichardt (1981, w.) wurde bei ihrem ersten Start nach zwölf Jahren lauthals angefeuert, und doch schnappte Sabine Busch (1971, w.) ihr den ersten Platz vor der Nase weg. Ninian Busch (1968, m.) bekam ebenfalls tolle Unterstützung durch den Nachwuchs und belegte den dritten Platz.
In der letzten Disziplin „10x2 Bahnen-Staffel“ gingen dann die meisten Schwimmer noch ein viertes Mal an den Start. Hier konnte die zweite Mannschaft des TSV Altenwalde einen sehr guten zweiten Platz erringen.
Am Ende dieses anstrengenden Tages waren zwar alle 30 Aktiven müde, doch sah man nur strahlende und glückliche Gesichter. Auch die Zuschauer waren begeistert: “Es war eine tolle Stimmung in der Halle!“. Und manch Elternteil überlegt schon, im nächsten Jahr selber an den Start zu gehen.

1. Reihe von links nach rechts: Jan Martin Sieroux, Raul Perez Vistilliero, Canan Karabulut, Lea Golle, Laura Domingues, Laura Lopes Pata;
2. Reihe: Claas Albrand, Lea Busch, Sarah Langhals, Marie Golle, Hannah Thiele, Linda Sudmann, Hendrik Sudmann;
3. Reihe: Michelle Passenheim, Oliver Tesch, Sabine Busch, Adriano Lopes Pata, Ninian Busch

Abschied von der Hallenbadsaison

Wieder einmal war es soweit- die Sommerferien standen vor der Tür und das hieß raus aus dem Hallenbad und rein ins Freibad!
Aber nicht einfach so, leise und klanglos..., sondern mit viel Spaß und Radau!
Also dachte sich das Trainerteam der Schwimmabteilung für den letzten Sonntag etwas Besonderes aus. Ein kleiner Workshop wurde auf die Beine gestellt.
Drei Übungs-Stationen sollte es geben, eine für das Gleiten, eine für die Atmung und eine für die Rolle im Wasser. Betreut wurden die Stationen diesmal aber nicht von den Trainern, sondern von den Aktiven aus dem Wettkampfteam.
Aufgeregt saßen die Kids aus dem Nachwuchsbereich und den Schwimmkursen an diesem Morgen am Beckenrand, denn einen Workshop hatten sie noch nie mitgemacht. Und auch die etwas Größeren wussten noch nicht so recht, was da gleich auf sie zu kam. Schließlich hatten sie mit den Jüngeren bisher kaum zu tun gehabt und schlüpften heute das erste Mal in die Rolle eines Trainers.
Oliver Tesch durfte nun den Kleinen die Rolle im und unter Wasser beibringen. Doch das war gar nicht so einfach, wie er schnell feststellte. Da hatten es die Mädels an den beiden anderen Stationen doch um einiges leichter. Denn Gleiten und Atmen im Wasser konnten schon fast alle. Nach knapp 20 Minuten wurden die Stationen getauscht, so dass alle drei in einer Stunde durchlaufen waren.
Dann kam die Königsdisziplin: das Gelernte anwenden.
Es gingen immer ein paar Kinder zusammen ins Wasser, durchschwammen das Becken in Brustlage um sich auf der anderen Seite erneut kräftig abzustoßen. Doch hier wurde es knifflig, denn nun hieß es nicht loszusprinten, sondern zu gleiten, so weit man konnte. Erst dann durfte man wieder anfangen zu schwimmen. Auf der anderen Seite angekommen war es aber noch nicht vorbei, denn nach einer erneuten Wende kam die Rolle im Wasser.
Hier staunte das Trainerteam nicht schlecht, denn alle Kids schafften den kleinen Test ohne Probleme. So hatten sie es sich von dem Workshop erhofft.
Anschließend wurden alle Großen und Kleinen in zwei Mannschaften aufgeteilt und schwammen noch einmal um die Wette. Da wurde es richtig laut in der Schwimmhalle, schließlich waren die meisten noch vom Vortag beim Kreissportfest in der richtigen Stimmung.

Und nun endlich kam der spannendste Teil des gesamten Tages. Das große, schwere Paket, das Ninian in die Schwimmhalle geschleppt hatte wurde zum Becken gebracht. Was mochte da wohl drin sein?
Einige juckte es schon in den Fingern, denn sie wussten, was sich in der Box verbarg. Ninian öffnete es unter einem Zischen, und schon waren die Kids nicht mehr auf der Bank zu halten. Denn vor ihren Augen blies sich eine Rettungsinsel auf.
Dann ging es wieder ab ins Wasser und endlich konnten sich Groß und Klein einmal richtig austoben. Und wann hat man schon die Gelegenheit eine richtige Rettungsinsel zu testen? Klar, dass dazu auch das Kentern gehört.

Bald waren die zwei Stunden Trainingszeit wieder rum. Heute allerdings war die Zeit viel zu schnell vergangen, da waren sich alle einig!

Bye bye, Sommerferien

Nun sind sie schon wieder vorbei, die sechs schönsten Wochen im Jahr für jedes Kind - die Sommerferien. Aber wir haben viel erlebt!
Ein Blick zurück:
Wie jedes Jahr zog die Schwimmabteilung mit Beginn der Ferien in das Waldfreibad Sahlenburg um. Leider verschaffte uns Petrus nicht nur strahlenden Sonnenschein. So standen die Aufsichtspersonen unter dem Sonnen- oder Regenschirm, während Jung und Alt seine Bahnen zog.
Das Angebot, für den Jugendschwimmschein zu üben, wurde nicht ganz so gut angenommen, wie erwartet, doch schafften einige ihr nächstes Schwimmabzeichen, das sie nun stolz auf der Badehose oder dem Badeanzug tragen.
Aber nicht nur die Kleinen waren fleißig, denn manche Mama und mancher Papa wurden angesteckt. Plötzlich war er geweckt, der Ehrgeiz, das Schwimmabzeichen Bronze, Silber oder Gold zu schaffen. Und wenn es beim ersten Anlauf nicht gleich gelang, ließ sich doch keiner schrecken. Nein, man tat es den Kleinen gleich und begann mit großem Eifer zu üben. Und Unterstützung gab es nicht nur vom Trainerteam. Da feuerte Jan-Martin seine Mama fleißig an, als sie zur vorletzten Bahn für Bronze aufbrach. Und die Worte von Trainerin Jennifer hallten in ihren Ohren: „Auf der letzten Bahn darf es ruhig etwas ziehen in den Beinen!“
An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an Diana und Kai Sieroux sowie an Xenia und Lothar Kaluza, die ihre Prüfungen erfolgreich bestanden haben. Und weiterhin gutes Gelingen in der neu gegründeten Eltern-Schwimmgruppe.

Aber nicht nur die Schwimmer nutzten die Gelegenheit, ins kühle Nass zu springen. Steffen Schlie scheuchte seine Fußballer gleich zwei Donnerstage hintereinander ins Wasser. Hier übernahm Bettina Brüning das Sagen und ließ die Jungs zu flotter Musik vorwärts, rückwärts und im Kreis laufen. Und schnell stellte man fest, dass es doch nicht so einfach war, wie es immer ausschaut. Da war es nicht verwunderlich, dass manch einer es plötzlich „mit dem Rücken“ bekam oder glaubte einen Schnupfen zu haben, wenn man sich nur irgendwie drücken konnte. Am Ende waren sie sich jedoch einig, dass sie viel Spaß dabei hatten, und so gab es für Bettina ein lautes, gesungenes Dankeschön.
Die Damen der Handballabteilung schlugen sich da schon etwas geübter, schließlich hatten sie Bettina bereits im Vorjahr im Waldfreibad besucht.
Auch außerhalb der Trainingszeiten trafen sich die Mitglieder zu gemeinsamen Aktivitäten. So organisierte Jennifer Sprichardt eine Wattwanderung beim Nationalpark-Zentrum in Sahlenburg. Leider hatte Petrus an diesem Tag ausgesprochen schlechte Laune, so dass die acht Teilnehmer von ihrem leider sehr kurzen Ausflug ins Watt klatschnass zurückkehrten. Lachen konnte nur, wer an die Wechselkleidung gedacht hatte. Einen Einblick in die Tierwelt konnte Jennifer ihnen dennoch vermitteln, denn im Nationalpark-Zentrum zauberte sie lebende Wattwürmer, Herzmuscheln und Garnelen hervor. Da staunten nicht nur die Kids, als sie hörten, dass der Wattwurm Stücke von seinem Schwanz abwerfen kann, wenn ihn einer der Watvögel fressen will.

Für pure Action sollte die Wasserski-Anlage in Neuhaus sorgen. Da das Wetter allerdings zu schlecht war, musste Anja Zschau den Teilnehmern leider kurzfristig absagen.
Am letzten Sonntag der Sommerferien wurden diese mit einem gemeinsamen Grillen verabschiedet. Da wurde es richtig voll im Freibad, als sich rund 50 Personen über das leckere Büfett hermachten. Und es störte niemanden, dass wir statt auf der Wiese doch im Eingangsbereich saßen, um vor dem Regen geschützt zu sein.
Nun sind sie also wieder zu Ende, die Sommerferien, doch wir freuen uns bereits auf alle die Aktivitäten, die dieses Jahr noch folgen werden.